Saisonbeschäftigung und die Vorteile

Gerade jetzt im Sommer finden sich wieder einmal verstärkt die Anzeigen, in denen nach Saisonkräften gesucht wird. Und diese Form der Tätigkeit kann wirklich seine Vorteile haben. Besonders aus der sozialversicherungsrechtlichen und steuerrechtlichen Sicht. Dabei ist die Saisonbeschäftigung sowohl für den Arbeitnehmer, als auch für den Arbeitgeber mit einer Menge weiterer Vorteile verbunden.

Was genau ist eine Saisonbeschäftigung

Aus der rechtlichen Sicht definiert sich die Saisonbeschäftigung, wie folgt:

Es handelt sich um ein befristetes Arbeitsverhältnis (dies muss aber im Vorfeld schon bestimmt und vereinbart worden sein). Die Befristung muss sich aber an bestimmte Grundsätze halten. Diese wären:

die Beschäftigung dauert nicht länger als zwei Monate im Kalenderjahr

oder

die Beschäftigung dauert nicht länger als 50 Arbeitstage, dabei darf der Beschäftigte aber nicht mehr als fünf Tage in der Woche arbeiten.

Darüber hinaus darf die Beschäftigung dann auch nicht berufsmäßig ausgeübt werden.

 Was genau ist eine Berufsmäßigkeit?

Eine Beschäftigung wird immer dann berufsmäßig ausgeübt, wenn sie für die  ausführende Person nicht von untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung ist. Eine Berufsmäßigkeit wird also immer dann unterstellt, wenn auf diese Weise der Lebensunterhalt abgesichert werden soll. Die Aufbesserung des Einkommens unterliegt nicht der Berufsmäßigkeit.

Eine Saisonbeschäftigung darf also niemals als Haupteinnahmequelle angesehen werden. Wer über den Stundensatz hinaus arbeitet oder mit der Saisonbeschäftigung sein Haupteinkommen erzielt, kann nicht unter den Begriff der Saisonbeschäftigten geführt werden.

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