Studentenjobs

Viele Studenten verbessern ihre finanzielle Situation, indem sie neben dem Studium eine Arbeit annehmen. Zwar ist der Studentenjob fast nie die Haupteinnahmequelle für die Studenten, doch stellt er eine wichtige Hilfe dar. In der Regel beziehen die Studenten das Geld, das sie für ihren Lebensunterhalt benötigen von ihren Eltern oder wenn deren Einkommen nur gering ist, bekommen sie BAföG vom Staat. Die staatliche Unterstützung reicht gerade aus, um ein Zimmer bezahlen zu können, um Lebensmittel zu kaufen und um die Ausgaben, die durch das Studium entstehen, zu decken. Die Mittel, die die Eltern ihren Kindern zur Verfügung stellen, sind immer unterschiedlich, in der Regel sind sie jedoch nicht viel höher als die Mittel aus dem BAföG. Um am kulturellen und sozialen Leben teilnehmen zu können, wird in der Regel jedoch noch etwas mehr Geld benötigt. Zwar gibt es in den Universitätsstädten oft viele Möglichkeiten, auch mit wenig Geld die Freizeit zu gestalten, doch ein Besuch in der Kneipe, in der Disco oder im Kino gehört für die meisten Menschen zum Studentenleben. Da diese Ausgaben jedoch in den meisten Fällen nicht mit den Mitteln aus BAföG oder durch die Unterstützung durch die Eltern gedeckt werden können, sind viele Studenten darauf angewiesen, einen Studentenjob zu erledigen. Manche Studenten verwenden ihre Ferien dazu, zu arbeiten, andere erledigen dauerhaft einen Teilzeitjob. Seit der Einführung des Internets bietet auch dies einige Möglichkeiten für einen Zuverdienst.

Studentenjobs während der Ferien
Studenten haben in der Regel sehr lange Ferien. Normalerweise haben die Studenten im Winter zwei Monate frei und im Sommer sogar drei Monate. Obwohl diese Zeit sehr lang erscheint, gilt es zu beachten, dass die Studenten während dieser Zeit oft Hausarbeiten schreiben müssen oder Prüfungen absolvieren. Daher verkürzt sich die Zeit, in der sie wirklich Ferien haben, erheblich. Die Zeit, die zwischen Hausarbeiten und Prüfungen übrig bleibt, nutzen viele Studenten dazu, einen Ferienjob zu erledigen. So können Sie in der vorlesungsfreien Zeit das notwendige Geld verdienen, das sie später während des Semesters benötigen. Die Angebote für Ferienjobs sind sehr vielfältig. In vielen Fällen übernehmen die Studenten die Vertretung für fest angestellt Mitarbeiter, die sich im Urlaub befinden. Man kann daher bei jedem Betrieb nachfragen, ob es nicht eine freie Stelle während der Urlaubszeit gibt. In vielen Fällen ist keine besondere Berufsausbildung erforderlich, sodass die Studenten viele Arbeiten übernehmen können. Manche Studenten arbeiten in den Ferien als Hilfsarbeiter auf dem Bau, andere stehen in einer Fabrik am Fließband, wieder andere übernehmen die Stelle einer Sekretärin oder tragen bei der Post Briefe aus. Die Möglichkeiten sind jedoch noch weitaus vielfältiger, als diese wenigen Beispiele.

Wenn Sie auf der Suche nach einem Ferienjob für Studenten sind, haben sie mehrere Möglichkeiten. Als Erstes ist es immer sinnvoll, sich an das örtliche Arbeitsamt zu wenden. Viele Betriebe suchen speziell nach Ferienvertretungen und geben diese Gesuche an das Arbeitsamt weiter. So kann man sich direkt bei den Unternehmen melden, die Arbeitskräfte suchen. Eine weitere Möglichkeit ist es, selbst die Initiative zu ergreifen. Wenn man ein Bewerbungsschreiben bei verschiedenen Betrieben in der Umgebung abgibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass einer dieser Betriebe eine Ferienvertretung benötigt. Eine weitere Möglichkeit ist es, auf Anzeigen in der Tageszeitung oder bei Jobportalen im Internet zu reagieren. Viele Betriebe suchen auch auf diese Weise eine Ferienvertretung für ihre Mitarbeiter. Die Bewerbung kann etwas einfacher gestaltet sein, als bei der Bewerbung um eine dauerhafte Arbeitsstelle. Selbstverständlich muss ein Lebenslauf beigelegt werden, doch das Bewerbungsschreiben selbst kann in der Regel recht kurz gehalten werden und muss keinen ausführlichen Bezug zum Unternehmen aufweisen.

Die Bezahlung hängt sehr stark davon ab, in welcher Branche Sie einen Ferienjob finden. Normalerweise bietet beispielsweise die Arbeit in einer Fabrik relativ gute Verdienstmöglichkeiten, während eine Vertretung für ein Büro in der Regel nur relativ schlecht entlohnt wird. Doch hängt das immer vom jeweiligen Arbeitgeber ab und kann in vielen Fällen auch genau umgekehrt sein. Auch gibt es große regionale Unterschiede. Auf dem Bau gilt zum Beispiel in den neuen Bundesländern ein anderer Mindestlohn als in den alten Bundesländern.

Ein dauerhafter Nebenjob
Eine andere Möglichkeit ist es, dauerhaft eine Nebentätigkeit zu verrichten. In der Regel handelt es sich dabei um Tätigkeiten, bei denen Sie entweder nur wenige Stunden pro Tag arbeiten oder nur an einem oder zwei Tagen in der Woche. Auch hierbei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Viele Studenten erhalten direkt an der Universität einen Nebenjob. Fast jeder Lehrstuhl beschäftigt studentische Hilfskräfte. Diese Arbeit wird nicht nur gut entlohnt, sie hat auch den Vorteil, dass sie direkt mit den Inhalten des Studiums in Zusammenhang steht und so zum einen die Erfahrung in den Sachgebieten des Studienfachs erhöht. Zum anderen macht sich diese Erfahrung auch sehr gut im Lebenslauf und kann hilfreich für spätere Bewerbungen sein. Leider steht für diese Tätigkeiten nur ein sehr begrenztes Angebot zur Verfügung, sodass die meisten Studenten andere Alternativen suchen müssen. Ein typischer Studentenjob ist beispielsweise das Kellnern in einer Bar. Viele Studenten arbeiten auch stundenweise in einem Supermarkt oder im Bereich der Alten- und Krankenpflege. Auch hier sind die Möglichkeiten sehr vielfältig und es stehen den Studenten noch viele weitere Betätigungsfelder offen.

Die Möglichkeiten, einen dauerhaften Nebenjob zu finden, sind die gleichen wie bei der Suche nach einem befristeten Ferienjob. Auch hier kann der Gang zum Arbeitsamt ein erster Schritt sein, jedoch kann auch die Suche in einem Jobportal oder eine Initiativbewerbung zum Ziel führen. Auch die Formalitäten für die Bewerbung sind ähnlich. Bei vielen Stellen muss sogar nicht einmal eine formelle Bewerbung geschrieben werden. In vielen Kneipen ist beispielsweise ein kurzes Gespräch ausreichend, um einen neuen Kellner einzustellen. Die Verdienstmöglichkeiten sind auch hier von Job zu Job unterschiedlich. Allerdings wird in der Regel darauf geachtet, die 400-Euro-Grenze nicht zu überschreiten, da ab diesem Betrag die steuerliche Belastung deutlich zunimmt. Jedoch gibt es große Unterschiede, mit welcher monatlichen Arbeitszeit man die 400 Euro erreichen kann.

Zuverdienst im Internet
Eine weitere Möglichkeit für einen Nebenjob für Studenten sind Minijobs im Internet. Die Nutzung des Internets bietet vielen Firmen die Möglichkeit, verschiedene Dienste für wenig Geld auszulagern, ohne dafür einen teuren professionellen Dienstleister zu engagieren. Beispielsweise lassen sich manche Firmen so für wenig Geld die Texte für ihren Internetauftritt schreiben, andere Firmen benötigen einfache Computerprogramme, die auch von einem Hobby-Programmierer geschrieben werden können und für die sie keinen professionellen Programmierer mit hohen Honorarforderungen beauftragen wollen. In anderen Fällen werden kleine Übersetzungen benötigt, was insbesondere für die Studenten, die eine Fremdsprache studieren, eine gute Einkommensquelle sein kann. Die Möglichkeiten sind hier sehr vielfältig.

So reizvoll die Möglichkeit ist, am heimischen PC in freier Zeiteinteilung für einen Nebenverdienst zu sorgen, so schwierig ist es auch, entsprechende Angebote zu finden. Da die Nachfrage nach solchen Jobs sehr hoch ist, findet man oft nur wenige verfügbare Aufträge. Es gibt verschiedene Portale, die sich auf die Vermittlung solcher Miniaufträge spezialisiert haben. Dies bietet den Kunden den Vorteil, dass die Vermittlung durch die Portale in der Regel mit einer gewissen Qualitätskontrolle einhergeht. Für die Studenten, die die Aufträge übernehmen, bietet dies den Vorteil, dass so die Suche deutlich einfacher wird.

Bei diesen Tätigkeiten ist es jedoch wichtig, zu beachten, dass man diese korrekt beim Finanzamt angibt. So einfach und unkompliziert die Vergabe der Tätigkeit auch sein mag, so schwierig kann es sein, diese auch legal durchführen zu können. Denn in vielen Fällen ist es notwendig, ein Gewerbe anzumelden, was einen erheblichen Verwaltungsaufwand darstellt und in vielen Fällen nicht in Relation zu den Verdienstmöglichkeiten steht.

Nebenjob bewerten

Kategorien: Nebenjob

Kommentare sind deaktiviert