Vorsicht bei Texterjobs

Eine sehr beliebte Möglichkeit, sich ein Geld dazuzuverdienen, ist das Schreiben von Texten jeglicher. Auf verschiedenen Plattformen hat man dafür die Möglichkeit, nach passenden Auftraggebern Ausschau zu halten und sich entsprechend zu bewerben. Die Job werden dann auch ziemlich schnell vergeben und dann kann es auch schon losgehen mit dem Schreiben. In der letzten Zeit häufen sich jedoch immer wieder Vorfälle, in denen Texter einfach nicht für ihre Arbeit bezahlt werden. Man geht davon aus, dass sich hier ein regelrechter Texterring dahinter versteckt. Die Verantwortlichen sitzen in den meisten Fällen im Ausland und können nur sehr schwer zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Masche

In den meisten Fällen geht es immer nach einem bestimmten Vorgang ab. Es werden auf den unterschiedlichen Plattformen, große Aufträge mit Wortpreisen von 3 oder 4 Cent angeboten. Das klingt auf den ersten Blick sehr verlockend und so bewerben sich eben eine Menge Texter auf die Stelle. Die Betrüger suchen sich nun entsprechende Opfer heraus und erteilen ihnen den Auftrag. Dabei ist meist die Deadline sehr kurz angesetzt. Nach Beendigung des Auftrages werden den Textern falsche Rechnungsanschriften zugesandt, um den Anschein zu wahren, dass sie ihr Geld bekommen. Meist existieren die Adressen überhaupt nicht oder aber es wurde einfach eine Identität geklaut. Schlussendlich werden die Texter niemals ihr Geld sehen, da die Betrüger niemals vorhatten zu zahlen.

So kann man sich schützen

Um erst gar nicht auf solche Betrüger hereinzufallen, sollten folgende Regel beachtet werden:

  • Bei größeren Aufträgen immer eine entsprechende Vorleistung verlangen. Die Hälfte des Honorars ist angemessen
  • Einen Dienstleistungsvertrag abschließen. Entsprechende Vordrucke finden sich im Internet.
  • Keine eiligen Aufträge. Erst wenn man lange mit einem Auftraggeber zusammenarbeitet, kann dieser auch mal einen Eilauftrag bestellen.
  • Informationen über den Auftraggeber einholen. Internet bietet hier verschiedene Möglichkeiten.
  • Vorsicht bei Freemailer-Emailadressen (z.B. Web.de, @gmail oder gmx) Betrüger nutzen sehr häufig solche Mailadressen. Seriöse Unternehmen haben eine eigene Webseite und eine entsprechende Mailadresse.
  • Andere Texter oder Betreiber der Plattform nach Erfahrungen mit dem Auftraggeber fragen.

Wenn es schon passiert ist

Wenn Sie schon einem Betrüger ins Netz gegangen sind, dann haben Sie nicht mehr allzu viele Möglichkeiten. Zum einen können Sie die Plattform, über der sie den Job bekommen haben, informieren. Dann kann eine Strafanzeige bei der Polizei gestellt werden. Darüber hinaus kann man sich auch im Internet auf die Suche nach den eigenen Texten machen. Wenn man fündig wird, sollten die Seitenbetreiber angeschrieben werden. Hier muss der Fall erklärt werden. Denn bis zur Bezahlung sind die Texte das Eigentum des Texters und unterliegen dem Urheberschutzgesetz.

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Kategorien: Blog

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