Das eBook ist ein digitales Buch, das man beispielsweise am PC, auf einem speziellen eReader oder auch auf einem Tablet-PC und dem Smartphone lesen kann. Die meisten aktuellen Titel gibt es als eBook, sie werden direkt vom Verlag vertrieben, der auch das Buch selbst zum Verkauf anbietet. Doch was die meisten Menschen nicht wissen: Mit eBooks können sie vergleichsweise schnell viel Geld verdienen, wenn sie es richtig anstellen und der Welt etwas zu sagen haben. Das gilt nicht nur für noch unveröffentlichte Autoren von Belletristik, sondern insbesondere für Menschen, die Sachbücher und handfeste Informationen zu einem spezifischen Thema bieten können – ganz gleich, ob es sie in ähnlicher Form auf dem Markt schon gibt oder nicht. Das eBook ist eine echte Chance und man braucht gar nicht viel, um einen akzeptablen Erfolg damit zu erleben.

Am Anfang kommt die Schreibarbeit
Hat man einmal beschlossen, es mit dem Vertrieb des eigenen eBooks zu versuchen, kommt der wichtigste Teil der Arbeit: Das Buch muss überhaupt erst entstehen, es muss geschrieben werden. Wie man diesen Schritt angeht, ist jedem selbst überlassen, denn er hängt sehr davon ab, wie man mit der schreiberischen Arbeit selbst umgeht und wie man kreative Projekte dieser Art angeht. Handelt es sich um ein belletristisches Werk, ist es nützlich, zunächst die Geschichte zu planen, die Charaktere auszuarbeiten und sich dann streng nach Plan voranzuhangeln, da beim freien Schreiben oftmals Schwierigkeiten mit dem weiteren Verlauf der Geschichte auftreten und sie sich zu sehr verselbständigt oder am Ende nicht richtig ausgereift und durchdacht wirkt. Sachbücher schreibt man meist auf Basis des Inhaltsverzeichnisses und erstellt sich zunächst als Fahrplan dieses. Das Schreiben ist eine absolute Grundvoraussetzung, die man beherrschen muss, wenn man ein eBook auf den Markt bringen will. Für einige Ideen und Themen könnte man zwar auch einen Ghostwriter engagieren, doch die meiste Arbeit sollte man selbst leisten können.
Vermarktung bestehender eBooks: Die Alternative
Wer nicht schreiben kann, sondern nur vermarkten, wäre mit der Arbeit mit bestehenden eBooks vielleicht besser beraten. Lizenzen aus anderen Märkten der Welt, beispielsweise aus den USA, kann man aufkaufen und sich damit die Rechte am deutschen Vertrieb der betreffenden eBooks erwerben. Auf diesem Wege werden vorrangig Ratgeber vertrieben, die man dann übersetzen lassen müsste, bevor es losgehen kann. Werden sie jedoch richtig vermarktet, lässt sich mit ihnen umso mehr Geld verdienen und man kann trotzdem vom eBook-Handel profitieren, auch wenn man selbst nicht schreiben kann oder will.


Vermarktung über die Webseite

Ob man nun ein eBook selbst geschrieben oder ein bestehendes eBook vermarkten möchte: Man kann dies am effektivsten und schnellsten über die eigene Webseite angehen. Man braucht eine aussagekräftige Domain und ist nun in kreativer Hinsicht doch etwas gefragt, da beispielsweise das Design der Seite und die Texte stimmig sein und Kunden anlocken und mitreißen müssen. eBooks lassen sich auf diese Weise am besten vermarkten, wenn man sich mit Themen wie dem Online-Marketing auskennt, Erfahrung im Bereich SEO hat und Ratgeber-Produkte verkauft, die sich auf diesem Wege besonders effektiv anpreisen lassen. Wichtig ist, dass man rund um das betreffende eBook auch weitere Ideen konstruiert, also langfristig beispielsweise einen Newsletter anbietet, weitere begleitende Werbemittel, die man gratis oder zu einem kleinen Preis zum eBook verkauft, und dass die Seite vor allem funktioniert. Meist bestehen solche Seiten aus einem Salesletter, in dem das eBook angepriesen wird und in dem auf seine Vorzüge eingegangen wird, und der Bezahlseite sowie den Informationen rund um die begleitenden Produkte. Das erfordert zu Beginn etwas Arbeit, doch die Webseiten sind recht einfach zu programmieren und man dürfte damit langfristig keine Schwierigkeiten haben – auch in finanzieller Hinsicht.

Der eBook-Verlag
Eine Möglichkeit der Veröffentlichung für Autoren aus dem belletristischen Bereich besteht darin, sich an einen Verlag für eBooks zu wenden. Diese nehmen sehr gerne neue Autoren in ihr Programm auf und haben eine deutlich weniger starre Struktur als der Markt für gedruckte Bücher, da ihnen auch weniger Kosten durch die Veröffentlichung eines neuen Buchs entstehen. Das eigene Werk wird dadurch zwar nicht mehr im Buchhandel angeboten, dafür aber in nahezu allen eBook-Stores. Und damit wird man ebenfalls einem sehr weiten Kreis von Lesern zugänglich gemacht. Beachten sollte man lediglich, dass nicht alle Verlage auf hohem Niveau arbeiten und dass man etwas auf die Qualität achten sollte. Gerade in diesem Umfeld entstehen regelmäßig neue Verlage, die zunächst nur Bücher auf den Markt bringen wollen und dabei beispielsweise nicht auf eine ansprechende, verkaufsfördernde Covergestaltung achten, sodass die eBooks vom Leser gar nicht richtig ernst genommen werden – auf Seriosität sollte man also in jedem Fall achten. Außerdem darf man auf diesem Weg auch nicht mit Reichtümern rechnen, denn es gibt einfach zu viele eBook-Verlage und zu viele neue Autoren auf dem Markt, als dass die Chancen auf einen Bestseller wirklich gut stehen könnten.

Der eBook-Vertrieb über Amazon
Eine weitere, durchaus attraktive Möglichkeit für den Autoren aller Art besteht darin, seine Bücher über den weltweit bekannten Anbieter Amazon zu verkaufen. Die Bücher werden dann für den Amazon Kindle optimiert auf den Markt gebracht und stehen ebenfalls einem breiten Publikum zur Verfügung, werden allerdings professionell dargestellt und wirken oftmals viel vertrauenserweckender als die eBooks, die man von den unzähligen kleinen Verlagen bekommen kann, die sich auf dem eBook-Markt zu etablieren versuchen. Auf diesem Wege hatten einige Autoren bereits beachtliche Erfolge und konnten durch hohe Verkaufszahlen überzeugen, und zwar in jedem Bereich der schriftstellerischen Tätigkeit. Wer gut schreiben kann und sich zutraut, ein Buch zu veröffentlichen, es aber nicht auf konventionellem Wege versuchen, sondern die Möglichkeiten des eBooks für sich nutzen will, der ist bei Amazon genau richtig und kann darüber hinaus mehr am Verkauf eines eBooks verdienen als bei den typischen anderen Verlagshäusern.

Schriftsteller oder Online-Marketer?
Wer Geld mit eBooks verdienen will, muss sich eine wichtige Frage stellen, bevor, die Tätigkeit überhaupt aufgenommen wird: In welche Richtung soll die Tätigkeit gehen, in die des Online-Marketings oder die des Schriftstellers? Wer Online-Marketing bevorzugt, kauft am besten eine Lizenz aus oder schreibt ein eBook zu einem sachlichen Thema, denn dieses lässt sich ohne die Struktur eines Verlages vermarkten und man braucht dafür nicht viel mehr als eine funktionsfähige Webseite und etwas Hintergrundwissen zu Themen wie SEO und Internet-Marketing. Auf diese Weise lässt sich mit dem richtigen Know-how durchaus ernsthaft Geld verdienen und man kann sich ein Haupteinkommen aufbauen, weitere Produkte auf den Markt bringen und damit langfristig eine erfolgreiche Firma aufbauen. Als Schriftsteller hingegen kann man das eBook zwar über eine eigene Webseite vermarkten, wählt jedoch meistens andere Wege, da man so mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht und schneller und einfacher Geld verdient. Der Weg ist zwar nicht ganz so einfach und geradlinig, da man sich an Verlage wenden und die Alternativen kennen lernen muss, doch wenn man sich im belletristischen Bereich bewegt, ist dies eindeutig der sinnvollste Weg, den man einschlagen kann. Wichtig ist, dass man die Entscheidung auch auf Basis dessen fällt, was man kann und wo die eigenen Kompetenzen liegen. Wer sich in einem Fachthema gut auskennt, sollte bei diesem bleiben und darüber ein eBook schreiben, denn es wird sich mit dem richtigen Marketing sicherlich optimal verkaufen; wer hingegen gute Geschichten erzählen kann und keine Schwierigkeiten damit hat, bei der Sache zu bleiben und einen Roman fertig zu schreiben, für den ist der Weg des Schriftstellers eher vorgesehen.

Nebenjob bewerten