Gelegenheitsjob

Wie es der Name schon andeutet, sind Gelegenheitsjobs zeitlich befristet. Sie werden oft nur einmalig, über einen streng befristeten Zeitraum oder sporadisch ausgeführt. Gelegenheitsjobs sind gut geeignet, um kurzfristig Geld zu verdienen.

Jeder kann praktisch diese Art von Jobs ausführen. Die Zielgruppen sind aber meistens Studenten, Schüler oder Arbeitssuchende.  Doch auch für Rentner oder Hausfrauen sind gelegentliche Jobs eine gute Möglichkeit, an etwas Geld zu kommen. Häufig sind es Studenten, die sich mit einem Aushilfsjob das Studium finanzieren. Viele Menschen nutzen diese Möglichkeit aber auch, um sich zum festen Job noch etwas hinzuzuverdienen. Nicht immer reicht das Gehalt einer Arbeitsstelle aus, um den Lebensunterhalt zu finanzieren.Was ist der typische Gelegenheitsjob?
Darunter zählen zum Beispiel die klassischen Aushilfsjobs in Supermärkten. Regale auffüllen, Inventur machen oder Reinigungsarbeiten sind Tätigkeiten, die im Rahmen eines Gelegenheitsjobs ausgeführt werden können. Flyer verteilen, Zeitungen austragen oder Umfragen in Fußgängerzonen durchführen gehören ebenfalls zu dieser Art Arbeit. Beim Nachbarn den Rasen mähen oder in der Kneipe die Gäste bewirten gehören auch zur gelegentlichen Arbeit. Gelegentlich bedeutet, dass diese Arbeit nicht jeden Tag durchgeführt wird, sondern eben nur ab und an.

Eine gelegentliche Arbeitsstelle finden
Wenn Sie Sozialleistungen empfangen, sind Sie womöglich schon direkt vom Sozialamt gebeten worden, eine Gelegenheitstätigkeit zu übernehmen. Dazu zählen auch die saisonal bedingten Tätigkeiten, zum Beispiel die Spargelernte. Wenn Sie einfach nur so nach einer gelegentlichen Arbeit suchen, gibt es mehrere Wege, an eine solche heranzukommen.

Die Einfachste ist es, in den lokalen Supermärkten und Bäckereien nachzufragen, ob Hilfe benötigt wird. Sie können auch andere kleinere Geschäfte in Ihrem Wohnort abklappern und nach Jobs fragen. Scheuen Sie sich auch nicht davor, konkrete Fragen zu stellen. Vielleicht wird zwar keine Aushilfe im eigentlichen Sinne gesucht, aber jemand, der die neuen Firmenprospekte verteilt. Trauen Sie sich ruhig etwas zu und gehen Sie mutig und mit freundlichem Wesen auf die Leute zu.

Eine andere Möglichkeit sind die lokalen Zeitschriften. Besonders im Bereich der Nachbarschaftshilfe werden viele Menschen gesucht, die eine gelegentliche Tätigkeit übernehmen. Sei es Rasen mähen, Babysitten oder Gassi gehen. Lokale und regionale Gastronomie inseriert auch oft in Zeitungen, um Aushilfen zu finden. Eine sehr ergiebige Quelle sind natürlich die vielen Jobbörsen im Internet. Auf der Suche nach einem Gelegenheitsjob sollten Sie auch immer regionale und lokale Anzeigenmärkte durchstöbern. Dort werden Sie voraussichtlich mehr Erfolg haben, als in großen Anzeigenportalen. Die meisten Gelegenheitsjobs werden regional offeriert, da sie sich an einen begrenzten Inserentenkreis wenden.

Was verdient man bei einem Gelegenheitsjob?
Da die Art der Tätigkeit so vielfältig sein kann, sind Aussagen über den Verdienst nur schwer zu treffen. Jemand, der nur ab und an den Hund des Nachbarn ausführt, verdient natürlich weniger als jemand, der drei Mal die Woche für mehrere Stunden im Restaurant Gäste bewirtet. Dennoch können mehrere Jobs im nachbarschaftlichen Umfeld sehr lukrativ sein. Ein wenig kommt es auch auf das eigene Verhandlungsgeschick an. Aushilfsjobs werden oft nur sehr geringfügig bezahlt und sind deshalb nicht für jeden geeignet. Dann lohnen sich nur mehrere Nebenjobs gleichzeitig. Jobs, die saisonbedingt sind, können kurzfristig viel Geld bringen, dafür bricht der Geldfluss nach Saisonende schlagartig ein. Hier sollte also rechtzeitig für einen Jobnachschub gesorgt werden!

Versicherung bei Aushilfsjobs
Sofern Arbeiten über das Sozialamt laufen, ist man weiterhin versichert. Auch dann, wenn man neben dem Hautberuf ab und an einen kleinen Job übernimmt. Wer jedoch „hauptberuflich“ Gelegenheitsjobber aus Leidenschaft ist, der muss sich freiwillig versichern. Wenn man nicht gerade über den Ehepartner krankenversichert ist, kann das schnell sehr teuer werden. Es ist auch ratsam – bei einer Lebensführung rein auf Aushilfsjobs basierend – einen Steuerberater seines Vertrauens hinzuziehen. Aber auch für gelegentliche Jobs neben dem Hauptberuf ist dieser Schritt wichtig. Sicherlich fragt niemand konkret nach, wenn man gegen Bargeld beim Nachbarn den Rasen gemäht hat. Da viele Gelegenheitsjobs jedoch auf geringfügiger Basis laufen, sollten die steuerrelevanten Verpflichtungen bekannt sein.

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Kategorien: Nebenjob

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